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Prävention (sexualisierter) Gewalt ODER Schutz vor allem, was eine Person verletzt

Aus einem christlichen Wertesystem heraus ist es für uns selbstverständlich, dass das Wohlbefinden jeder einzelnen Person in unseren Reihen Gewicht hat und Aufmerksamkeit verdient. Es ist uns ein wichtiges Anliegen und eine Selbstverständlichkeit, Kinder und Jugendliche vor jeglicher Form von Grenzüberschreitungen und Gewalt zu schützen und sie selbst stark zu machen, um für ihre eigenen Rechte einstehen zu können. Dieses Anliegen haben wir auch in unserer Diözesanordnung verankert.

Um darüber hinaus unsere Kultur der Achtsamkeit insgesamt zu stärken, wurde von unseren Kreis- und Jugendverbänden beschlossen, nicht nur den Schutz Minderjähriger als Ziel im Schutzkonzept zu verankern, sondern alle im BDKJ-Tätigen, d.h. auch über 18-Jährige mit einzubeziehen. Wir wollen aktive BDKJlerinnen und BDKJler zudem nicht nur vor sexualisierter Gewalt schützen, sondern wollen alles erfassen, was eine Person verletzen kann.

Institutionelles Schutzkonzept

Bereits vor der Schaffung eines Schutzkonzepts, dass alle Maßnahmen rund um Prävention & Intervention sexualisierter Gewalt systematisch bündelt, war Prävention eine Selbstverständlichkeit für den BDKJ. Durch die Erarbeitung des Schutzkonzeptes, die über ein Jahr lang von vielen Ehrenamtlichen verantwortet wurde, konnten aber auch noch Risikofaktoren entdeckt und verringert werden, die man zuvor nicht auf dem Schirm hatte. Das Schutzkonzept, d.h. vor allem der Prozess, in dem es entstanden ist, hat den sicheren Ort BDKJ für Kinder und Jugendliche also noch sicherer gemacht. Wenn du das Schutzkonzept nachlesen möchtest, findest du es als Infobox auf dieser Seite zum Download.

Intervention

Natürlich ist es unser Anliegen, durch Prävention Situationen, in denen Personen verletzt werden, gar nicht erst entstehen zu lassen und mit der fortdauernden Arbeit am Institutionellen Schutzkonzept entstehen immer wieder neue Ansätze, um noch mehr Risiken zu verringern.

Dennoch können wir nicht jede Situation verhindern. Deswegen ist es notwendig, sich auch dem Thema Intervention als Teil der Präventionsarbeit zu widmen. Dafür hat der BDKJ-Diözesanverband feste Interventionswege festgelegt, über die ihr Unterstützung bekommt, wenn euch jemand verletzt hat:

Hinweis: Die Interventionswege im BDKJ-Diözesanverband Regensburg sind nur für Beschwerden über Ehrenamtlich beim BDKJ-Diözesanverband.

Bei Beschwerden zu Vorfällen bezüglich sexualisierter Gewalt von Seiten Hauptamtlicher ist der Interventionsweg des Bistums Regensburg zu nutzen. Die Ansprechpartner finden sich hier.

Bei Beschwerden über Ehrenamtliche im BDKJ stehen dir folgende Wege offen: