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Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit

„Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ lautet das Motto der kommenden, 63. Aktion Dreikönigssingen. Dabei werden die Sternsinger auf das Schicksal von Mädchen und Jungen aufmerksam machen, die mit nur einem Elternteil, bei Großeltern oder in Pflegefamilien aufwachsen, weil ihre Eltern im Ausland arbeiten. Schätzungen zufolge sind alleine in der Ukraine, dem Beispielland der Sternsingeraktion 2021, zwei Millionen Kinder von Arbeitsmigration betroffen.

Unter dem Eindruck der Corona-Krise stellen sich die bundesweiten Träger, das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), auf eine besondere Aktion Dreikönigssingen ein. „Gerade in diesen Zeiten wird der Segen der Sternsinger für die Menschen in Deutschland ein wichtiges Zeichen sein“, sagt Pfarrer Dirk Bingener mit Blick auf die Aktion rund um den Jahreswechsel. „Wir wollen in ungewöhnlichen Zeiten Begegnungen schaffen und unsere Solidarität mit den benachteiligten Kindern in der Einen Welt zeigen“, so der Präsident des Kindermissionswerks.

Bild und Text: Kindermissionswerk.

 

 

 

 

Sternsingen - aber sicher!

Auch wenn man zum jetztigen Zeitpunkt noch nichts Endgültiges sagen kann, wie es im Januar zur Sternsingeraktion ausschaut, kann man trotzdem schon einmal Vorkehrungen treffen, damit "Sternsingen - aber sicher!" stattfindet. Passend dazu gibt es auch ein kleines Geschenk von BDKJ, Bischöflichem Jugendamt, der Fachstelle Ministrantenpastoral und der Fachstelle Weltkirche.

 

 

 

Diözesanweite Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen 2021

Bischof Rudolf wird die diözesane Aktion in Bodenmais eröffnen. Sternsinger aus der Pfarreiengemeinschaft Bodenmais/Böbrach und angrenzenden Pfarreien aus dem Dekanat Viechtach werden die vielen tausend Kinder des Bistums vertreten. Aus bekannten Gründen ist eine große Feier mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem ganzen Bistum in diesem Jahr leider nicht möglich.

„Mir blutet das Herz, wenn ich dran denke, dass wir es jetzt tatsächlich geschafft hätten, die bistumsweite Sternsingeraussendung in unsere Touristenhochburg Bodenmais zu holen, und dann fordert uns Corona so heraus!“, klagt Diakon Josef Schlecht. „Bürgermeister Joachim Haller und Tourismusreferent Marco Felgenhauer waren begeistert, alle Voraussetzungen bereits eingefädelt.“

Beim Eröffnungsgottesdienst werden diesmal leider nur etwa 100 Kinder und Jugendliche aus der Pfarreiengemeinschaft Bodenmais-Bodenmais und der Nachbarschaft die Sternsinger der Diözese Regensburg vertreten können. „Anschließend wird es eine stimmungsvolle Begegnung auf dem Marktplatz von Bodenmais geben“ schwärmt Pfarrer Alexander Kohl, „…freilich immer mit Abstand und entsprechend der dann gültigen Verordnungslage.“

„Als Zeichen der Verbindung werden wir an alle Sternsinger des Bistums, die nicht selbst teilnehmen dürfen, eine kleine Überraschung verschicken. Sie soll als Zeichen der Dankbarkeit den Einsatz für notleidende Kinder in der ganzen Welt würdigen und gleichzeitig an die besonderen Herausforderungen dieses Jahres erinnern“, verrät Winfried Brandmaier, Referent an der Fachstelle Ministranten.