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Der BDKJ setzt sich für Partizipation und Beteiligung der Jugend in politische Prozesse ein. Einige Beteiligungsangebote für Jugendliche gibt es bereits. Aber die einzig wahre Beteiligung in politische Prozesse kann Jugendlichen nur zugesprochen werden, wenn diese auch aktiv wählen dürfen.

In vielen Regionen Deutschlands Usus, warum nicht bei uns?

In elf von 16 Bundesländern ist Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr bereits der Gang zur Wahlurne möglich – zumindest bei Kommunalwahlen. Niedersachsen war das erste Bundesland, das bereits vor 14 Jahren das Wahlalter bei Kommunalwahlen herabgesetzt hat.

Vier Bundesländer haben den Jugendlichen ab 16 Jahren sogar bei Landtagswahlen das Recht, wählen gehen zu dürfen, zugesprochen. Brandenburg, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein haben dies vor einigen Jahren eingeführt.

Unser Nachbarland Österreich geht sogar noch einen Schritt weiter. Dort ist bei JEDER Wahl der Gang zur Wahlurne ab 16 Jahren erlaubt – auch bei den Nationalrats- und Europawahlen. Österreich hat dies als erstes EU-Land 2007 eingeführt.

Jugendliche an die Urne!

Wir als BDKJ setzen uns dafür ein, dass auch die Jugendlichen bei uns das aktive Wahlrecht zugesprochen bekommen, um sich in politische Entscheidungen einbringen zu können. Denn Jugendliche wollen und sollen sich für ihre Zukunft einsetzen dürfen. Denn jede Politik ist Jugendpolitik. Jede politische Entscheidung betrifft die Jugendlichen direkt oder deren Zukunft.

Deshalb fordert der BDKJ die Herabsetzung des Wahlalters auf 14 Jahre. Ein erster Schritt zu echter Jugendbeteiligung ist das Wahlalter von 16 Jahren bei Kommunalwahlen in Bayern.

Weiterführende Links zur Wahlalterabsenkung