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Diözesanverband

Diözesanversammlung II 2021

mit Verabschiedung von Sarah und Clemens

Von 24.-26.09.2021 tagte die Diözesanversammlung des BDKJ-Diözesanverbandes Regensburg in der Jugendbildungsstätte Windberg. Neben Beschlüssen zu Ordnungsänderungen, geschlechtergerechter Schreibweise und der Fusion der Kreisverbände Amberg und Amberg-Sulzbach mussten die Delegierten auch zu Sarah Lehner und Clemens Mezler auf Wiedersehen sagen.

Schon am Freitag war die Laune auf der Diözesanversammlung gut: Man konnte sich endlich wieder persönlich begegnen und das ließen sich viele Delegierte auch nicht nehmen. Nach einigen Sicherheitsvorkehrungen, wie einem Corona-Test vor Beginn der Tagung, startete man so im Innenhof der Jugendbildungsstätte Waldmünchen mit einem Impuls zum Staffelstern des Kindermissionswerks. Dieser gastiert das ganze Jahr über im Bistum Regensburg, da am 30.12.2021 die bundesweite Eröffnung der Sternsingeraktion 2022 stattfinden wird.

Im anschließenden Austausch konnten die Kreisverbände erfolgreich das Amt der Kreisverbände im Freizeit und Bildung im BDKJ e.V. mit Sarah Lehner besetzen. Derweil tauschten sich die Jugendverbände darüber aus, wie mit analogen und digitalen Arbeitsweisen nach der Pandemien weiterverfahren werden könne.

Die Diözesanversammlung am Samstag war geprägt von Wahlen: Leider konnten keine Personen für die zwei vakanten Stellen im Vorstand (haupt- und ehrenamtlich) gefunden werden, so dass diese auch weiterhin frei bleiben. In den Diözesanausschuss konnte aber Lucas Lobmeier (Kreisverband Amberg-Sulzbach) gewählt werden. Auch alle weiteren Ämter konnten besetzt werden.

Am Nachmittag beschäftige man sich schließlich mit dem Thema Jugendarmut und inwiefern benachteiligte Jugendliche Zugang zu den Jugendverbänden haben. Hierzu leitetet Thomas Zintl, Leiter des Don Bosco Zentrums Regensburg, nach einem Vortrag über verschiedene Sinus-Milieus und Überforderungssituationen die Delegierten an, sich Gedanken zu machen, welche Angebot bei ihnen gut funktionieren würden und zeigte ihnen auf, dass es bereits jetzt viele Möglichkeiten in den Jugendverbänden gibt, Jugendliche mit Benachteiligungen abzuholen. Er betonte besonders: Jugendhilfe allein ist nicht genug. Jugendverband und Jugendhilfe müssten viel mehr kooperieren, denn die Jugendhilfe kann zwar für die existentielle Grundsicherung sorgen, die soziale Integration kann aber besser über die Jugendverbände erreicht werden.

Am Abend durften wir Danke und "Auf Wiedersehen" zu Sarah Lehner, die zwei Jahre ehrenamtliche Diözesanvorsitzende war, und Clemens Mezler, der drei Jahre im Hauptamt im BDKJ tätig war, sagen. Mit einer Zeitreise durch verschiedene Punkte der katholischen (Jugendverbands-)Geschichte mussten die beiden die Farben der Jugendverbandsarbeit retten. Diese Aufgabe lösten sie natürlich mit Bravour. Der Applaus der Versammlung, nicht nur für den erfolgreichen Abschluss der Zeitreise, sondern auch für ihre Verdienste rund um den BDKJ war ihnen sicher.  Sarah Lehner bekam für ihre Verdienste rund um den BDKJ, angefangen im Kreisverband Weiden bis hin zum Amt als ehrenamtliche Diözesanvorsitzende verteilt über einen Zeitraum von zehn Jahren, die silberne Ehrennadel verliehen.

Am Sonntag konnten schließlich noch viele Berichte der Kooperationspartner des BDKJs angehört werden. Mit dem Beschluss einiger Satzungsänderungen wurde die Ordnung des BDKJ-Diözesanverbandes auf den neuesten Stand gebracht. Mit dem Beschluss zu einer geschlechtergerechten und -vielfältigen Ausdrucksweise konnte auch die Arbeit des Sternchen-Treffs aus dem letzten Jahr zu einem guten Ende gebracht werden. Änderungen in den Strukturen des BDKJ bringt die Fusion der Kreisverbände Amberg und Amberg-Sulzbach mit sich. Sie werden künftig als ein Kreisverband auftreten.

Alles in allem also eine sehr produktive Diözesanversammlung, bei der persönliche Begegnung nicht zu kurz kam.